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Regeln vor 2001/2002Die geschilderten Regeln wurden zum Teil im Jahre 2001/2002 eingeführt. Vorher galten unter anderem folgende abweichende Bestimmungen:
- Ein Satz endete nach 21 Gewinnpunkten, wenn mindestens zwei Punkte Vorsprung erreicht waren. Beim Stande von 20:20 wurde der Satz verlängert mit wechselndem Aufschlag nach jedem Punkt, und zwar so lange, bis ein Spieler zwei Punkte Vorsprung erreicht hatte.
- Das Aufschlagsrecht wechselte nach fünf Punkten, in der Verlängerung nach jedem Punkt.
- Zeitspiel setzte ein, wenn ein Satz 15 Minuten dauerte; allerdings konnte ein Zeitspiel bei 19:19 nicht mehr eingesetzt werden.
- Es wurde mit kleineren Bällen gespielt: früher 38 mm, heute 40 mm Durchmesser.
Durch die neuen Regeln soll der Sport vor allem für den (TV-)Zuschauer interessanter werden: Die kurzen Sätze (3 Gewinnsätze bis 11 + Verlängerung, je zwei Aufschläge) sollen mehr Spannungsmomente durch häufigere Entscheidungsphasen erreichen, die großen Bälle (heute 40 mm) durch weniger Geschwindigkeit den Sport langsamer machen und längere Ballwechsel ermöglichen. Dieses Ziel wurde jedoch auch wegen der Weiterentwicklungen beim Schlägermaterial nicht erreicht, da die Ballgeschwindigkeit zwar geringer geworden ist, sich der Ball aber durch die 10 % größere Stirnfläche noch stärker senkt (Magnus-Effekt).
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