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7.6 Erfolge deutscher Spieler und Mannschaften

  • 1929 Das Damendoppel Erika Metzger/Mona Rüster gewinnt die Goldmedaille bei der Weltmeisterschaft in Budapest.
  • 1934 Deutsche Damenmannschaft belegt den 1. Platz bei der Weltmeisterschaft in Paris
  • 1934 + 1936 Astrid Krebsbach 2. Platz bei Weltmeisterschaft und 1936
  • 1939 Deutsche Damenmannschaft belegt den 1. Platz bei der Weltmeisterschaft in Kairo
  • 1957 Heinz Schneider (Thüringen) 3. Platz bei der WM in Stockholm
  • 1962 Europameisterschaft in Berlin (West) Damen-Mannschaft belegt 1. Platz; Agnes Simon 1. Platz im Einzel
  • 1968 Europameisterschaft in Lyon 1. Platz der Damenmannschaft
  • 1969 Eberhard Schöler Vizeweltmeister in München, Gabriele Geißler DDR wird Zweite im Damen-Einzel, die deutsche Herrenmannschaft wird WM-Zweiter.
  • 1978 Wilfried Lieck / Wiebke Hendriksen werden Europameister im Mixed.
  • 1989 Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner in Dortmund Weltmeister im Doppel.
  • 1992 Jörg Roßkopf wird Einzeleuropameister in Stuttgart.
  • 1992 Jörg Roßkopf und Steffen Fetzner werden in Barcelona bei den Olympischen Sommerspielen Vizeolympiasieger im Doppel.
  • 2002 Timo Boll und Zoltan Fejer-Konnerth Europameister im Doppel
  • 2002 Timo Boll Europameister im Einzel und auch Goldmedaille im Doppel
  • 2004 Die deutsche Herrenmannschaft wird WM-Zweiter bei den Mannschaftsweltmeisterschaften in Doha (Katar).
  • 2005 Timo Boll und Christian Süß werden in Shanghai Vizeweltmeister im Doppel.
  • 2007 Die deutsche Herrenmannschaft wird Europameister in Belgrad. Timo Boll wird Europameister im Einzel. Timo Boll und Christian Süß werden Europameister im Doppel.
  • 2008 Timo Boll, Dimitrij Ovtcharov und Christian Süß gewinnen als Mannschaft Silber bei den Olympischen Spielen in Peking.
  • 2008 Die deutsche Herrenmannschaft wird Europameister in Sankt Petersburg. Timo Boll wird Europameister im Einzel. Timo Boll und Christian Süß werden Europameister im Doppel.

7.7 Erfolge internationaler Spieler

  • Der Ungar Victor Barna ist bis heute der erfolgreichste Tischtennisspieler. Zwischen 1929 und 1939 gewann er 22 WM-Titel: fünfmal im Einzel, achtmal im Doppel, zweimal im Mixed und siebenmal mit der Mannschaft.
  • Als bis heute bester Tischtennisspieler gilt der Schwede Jan-Ove Waldner. Er ist im einzelnen: Olympiasieger, 6-facher Weltmeister, 11-facher Europameister, 7-facher TOP 12-Sieger sowie 2-facher Weltcup-Sieger.
Wissenswertes, Kurioses, Rekorde
  • Schmetterbälle waren früher verboten, wegen der Verletzungsgefahr für den Gegner.
  • Bei der Weltmeisterschaft in Prag 1936 „kämpften“ „Alex“ Aloizy Ehrlich (Polen) und Farkas Paneth (Rumänien) 2 Stunden und 12 Minuten um einen einzigen Punkt. (ausführliche Beschreibung dieses Matches im Artikel Aloizy Ehrlich) Im gleichen Turnier wurde die Begegnung zwischen Michel Haguenauer (Frankreich) und Vasile Goldberger-Marin (Rumänien) nach 7,5 Stunden beim Stande von 5:3 im 5. Satz durch die Turnierleitung abgebrochen.[9]
  • Der längste Ballwechsel in der Tischtennisgeschichte dauerte 8 Stunden und 33 Minuten. Diesen schafften am 30. Juli 1978 in Stamford (USA) die Spieler Robert Stiegel und Donald Peters.
  • Der Weltrekord im Dauer-Tischtennis zwischen zwei Spielern beträgt mehr als 105 Stunden. Mitte September 1979 spielten Helmut Hanus und Volker Fernath in Stuttgart im Freien 105 Stunden und 8 Minuten. 1984 spielte Jean-Marie Sins (30 Jahre, Elsass) gegen 20 wechselnde Gegner 150 Stunden, 14 Minuten und 53 Sekunden lang.[10]
  • Das längste Einzelmatch bestritten die beiden Baden-Württemberger Uwe Geiger und Thomas Opiol (beide aus Schömberg) vom 14. bis 21. April 1985; sie spielten insgesamt 168 Stunden.[11]
  • Das längste Doppel spielten mit 102 Stunden Roland Merklein, Volker Fernath, Hilmar Küttner und Helmut Hanus aus Stuttgart vom 23. bis 27. Mai 1980.[12]
  • 170 Ballwechsel innerhalb einer Minute schafften bei den Internationalen Britischen Meisterschaften am 28. Februar 1986 in Newcastle Alan Cooke und Desmond Douglas (beide GB). Das sind fast drei Ballwechsel pro Sekunde. Übertroffen wurde dies am 7. Februar 1993 in Ipswich (Großbritannien) von den Schwestern Jackie Bellinger und Lisa Lomas, die mit 173 Ballwechseln den bisherigen Rekord halten.[13]
  • Das längste Mannschaftsspiel wurde 1936 in Prag ausgetragen. Das Finale um den Swaythling-Cup zwischen Österreich und Rumänien begann am Sonntag, dem 15. März (11 Uhr) und endete am folgenden Mittwoch. Am Ende gewann Österreich.
  • Der bisher größte Rundlauf fand am 21. Juni 2002 auf dem Stuttgarter Marktplatz statt. An 50 Tischen spielten 454 Hobbyspieler 62 Minuten lang.[14]
  • Ein Profispieler verliert während eines Turniers bis zu 3,5 Kilogramm Gewicht pro Wettkampftag. Während eines Satzes (mit 11 Punkten) verbraucht er etwa die doppelte Energie eines Leichtathleten, der 100 Meter in 10,2 Sekunden läuft. Bei der Europameisterschaft in Prag 1976 betrug der höchste Gewichtsverlust eines Spielers 8 kg.[15]
  • Fred Perry wurde 1929 Tischtennis-Weltmeister. Später stieg er auf Tennis um und wurde durch seine Siege in Wimbledon bekannt.
  • Ann Haydon-Jones, die 1957 alle drei WM-Endspiele im Einzel, Doppel und Mixed im fünften Satz verlor, stand ab 1960 zwölf Jahre in den Top Ten im Tennis und gewann Wimbledon.
  • Auch heute noch finden vor allem in den USA, aber auch wieder in Deutschland, sogenannte „Hartbrett-Turniere“ (engl.: hardbat) statt, bei denen nur Schläger mit Noppengummi ohne Schwamm erlaubt sind. Ein legendärer hardbat-Champion war Marty Reisman, der noch mit 67 Jahren zur absoluten Weltklasse gehörte.
  • Als Sommer- und Draußen-Variante entwickelte sich in den 1930er-Jahren das Speckbrettspiel.
  • 1989 veröffentlichte der DTTB einen Song namens „Magic Ball“, der bei der TT-WM 1989 in Dortmund als offizielle WM-Hymne fungierte.
  • 1991 veröffentlichte der griechische Musiker „Stamatis“ ein Instrumentalstück namens „Ping-Pong“. Zu Beginn des Stückes hörte man nur einen – elektronisch mit Hall unterlegten – Tischtennis-Ballwechsel.
  • Im September 2001 stellte der 1.TTC Ketsch einen 24-Stunden Rekord im Tischtennis auf. Dabei spielten über die Dauer von 24 Stunden nacheinander jeweils 2 Spieler an einem Tisch, wobei jeder Spieler nur einmal und maximal 10 Minuten spielen durfte. Dabei beteiligten sich 1036 Spieler, darunter der niederländische Weltklassespieler Trinko Keen.[16]
  • Im Mai 2008 wurde unter dem Motto „Ein Dorf spielt Tischtennis“ durch die SG 1908 Oberbiel 200 Stunden lang ohne Unterbrechung an mindestens zwei Tischen Tischtennis gespielt. Damit stellt die SG den deutschen Rekord für die längste ununterbrochene Breitensportveranstaltung.
  • 1993 gewannen erstmals Zwillinge eine Deutsche Meisterschaft: Melanie und Yvonne Wenzel (Hachmühlen) holten den Titel im Schülerinnen-Doppel.[17]. Im selben Jahr gewannen sie Silber im Doppel bei der Jugend-Europameisterschaft in Ljubljana.[18]
  • Die erste Briefmarke mit Tischtennis-Motiv wurde 1949 von Nicaragua herausgegeben.[19] In Deutschland erschien mit der Wertstufe von 120 + 60 die erste Motivmarke am 21. Februar 1985 in Berlin im Rahmen der Serie Für den Sport.[20]


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