Freitag, den 27. November 2009 um 11:35 Uhr
Bei dem Jahresabschlussturnier werden die jeweils acht Spieler/innen bzw. Paarungen pro Disziplin in zwei Vierergruppen eingeteilt. Nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ finden dann Gruppenspiele statt. Die beiden besten Spieler/innen bzw. Paarungen nach der Gruppenphase bestreiten die Halbfinals, für die anderen Athletinnen und Athleten ist das Turnier nach den Gruppenspielen beendet. Nicole Grether wird also mindestens sechs Partien austragen (drei im Dameneinzel, drei im Damendoppel), Juliane Schenk drei. „Dadurch, dass ich in zwei Disziplinen starte, ist die Belastung natürlich ein wenig höher. Das Damendoppel hat für mich erste Priorität“, so Nicole Grether. Die Auslosung für die Masters Finals wird am 01.12.2009 vorgenommen.
Beide DBV-Damen dürfen sich schon jetzt auf ein schönes „Taschengeld“ freuen: Allein die Teilnahme an dem Turnier (Ausscheiden nach der Gruppenphase) bringt den Spielerinnen 4.250,- US-Dollar (Einzel) bzw. 2.500,- US-Dollar (Doppel, pro Spielerin) ein. Der Sieger im Herren- bzw. Dameneinzel erhält 40.000,- US-Dollar, in den Doppeldisziplinen werden im Falle des Titelgewinns pro Spieler/in 21.000,- US- Dollar ausgezahlt. Die 500.000,- US-Dollar Gesamtpreisgeld bedeuten das höchste Preisgeld, das im Badminton bei einem Turnier ausgeschüttet wird.
Nachdem sich über viele Jahre kein/e DBV-Vertreter/in für ein Jahresabschlussturnier des Badminton-Weltverbandes qualifizieren konnte, sind nun gleich zwei Jahre in Folge deutsche Spielerinnen dabei. 2008 erhielt neben Nicole Grether auch Huaiwen Xu eine Einladung. Die zweimalige Europameisterin und zweimalige WM-Dritte, die im Sommer diesen Jahres ihre glanzvolle Karriere beendete, hatte sich im Vorjahr über ihre gute Platzierung in der Super Series- Wertung direkt die Qualifikation für die Konkurrenz im Dameneinzel gesichert.
Bereits von 1983 bis 2000 hatte die BWF (damals noch unter dem Namen International Badminton Federation, IBF) ein Finalturnier mit den besten Athletinnen und Athleten des jeweiligen Jahres durchgeführt – zu jener Zeit unter dem Namen „World Grand-Prix-Finale“. Doch in jener Zeit schafften keine deutschen Athleten die Qualifikation.
| Foto: | pixelio_dieter-schuetz |
| Bericht: | www.badminton.de, Claudia Pauli |
| Quelle: | www.badminton.de, Claudia Pauli |
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